Vier Spiegelgesetze

  ♦ Vier Spiegelgesetze:

1. Alles, was mich am anderen stört, ärgert, aufregt
und mich in Wut geraten lässt
und ich diese anders haben, bekämpfen oder vernichten will,
habe ich selbst in mir!

   Alles, was ich am anderen kritisiere und
bekämpfe oder verändern will,
kritisiere, bekämpfe und unterdrücke ich in
Wahrheit in mir selbst und hätte dies gern anders.

2. Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft
und verändern will, und wenn mich das dann verletzt
und ich bin beleidigt,betrifft es mich.

All diese Eigenschaften, die mich verletzen,
sind in mir noch nicht erlöst.
Mein Ego ist beleidigt, meine Persönlichkeit verletzt.
Das Persönliche „Ich“ ist noch stark in mir.

3. Alles, was der andere an mir kritisiert und mir
vorwirft oder anders haben will, und wogegen
er ankämpft, mich dies aber nicht berührt,
mich nicht beleidigt und verletzt, sind dies
sein eigenes Bild, sein eigener Charakter,
seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er
auf mich projiziert.
Dies ist einzig und allein sein Problem,
welches er – der andere – erkennen und
überwinden muss.

4. Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm hebe,
was mich erfreut, bin ich auch selbst.
Diese Eigenschaften sind auch meine Eigenschaften,
die ich in mir habe und deshalb hebe ich sie am anderen.
Ich erkenne mich selbst im anderen.
Wir sind in diesen Punkten eins. Auch alles,
was ein anderer an mir schätzt, hebt und ihm gefällt,
sind meine eigenen, erlösten Eigenschaften, die in mir
schon eine Verwandlung erlebt haben.